Success Story
NetBox in Aktion: IPAM und Network Automation bei der SAMSON AG
Wachsende Produktionsumgebungen benötigen eine IT-Infrastruktur, die zuverlässig mitwächst. In der Praxis steigt dabei jedoch häufig vor allem eines: der administrative Aufwand.
Bei der SAMSON AG – einem weltweit führenden Hersteller von Regelventilen, Stellantrieben und Automatisierungssystemen für die Prozessindustrie – basierte die Verwaltung der IT-Assets und Netzwerkkomponenten über Jahre hinweg auf einem dichten Netz aus Excel-Tabellen und Visio-Diagrammen.
Mit rund 5.000 Mitarbeitenden, 17 Produktionsstandorten in 9 Ländern und Präsenz in über 40 Ländern erreichte die bestehende Dokumentation ab einem bestimmten Skalierungsgrad ihre Grenzen. Die Dokumentation ging zwar fachlich tief ins Detail, war durch ihre massive Fragmentierung jedoch zunehmend schwer konsistent zu halten.
Wenn Infrastruktur wächst, wachsen oft auch die Probleme
Im täglichen Betrieb zeigten sich typische Herausforderungen historisch gewachsener Dokumentationsstrukturen:
- Hoher manueller Pflegeaufwand durch Excel- und Visio-basierte Prozesse
- Unterschiedliche Versionsstände zwischen Teams und Abteilungen
- Fehlende zentrale Transparenz über Assets, IPs und Infrastruktur-Zusammenhänge
- Aufwendige Suche nach verlässlichen Informationen
- Verzögerungen bei Infrastruktur-Projekten und Rollouts
- Keine belastbare Grundlage für zukünftige Automatisierung
Die Folgen im Betrieb waren spürbar:
- Fehleranfälligkeit durch manuellen Datenübertrag
- Informations-Silos zwischen Teams
- Verlangsamte Time-to-Market neuer Infrastruktur-Projekte
- Hohe personelle Aufwände für reine Dokumentationspflege
„Das größte Problem war bisher, dass wir zig Dokumente hatten, um alle Informationen zu pflegen. Das wurde durch NetBox auf ein zentrales System reduziert.“
Der Lösungsansatz: NetBox als zentrale Single Source of Truth
Um die operativen Blockaden aufzulösen, wurde daher die bestehende Infrastruktur-Dokumentation schrittweise in eine zentrale NetBox-Plattform überführt.
Das Ziel:
Eine konsistente, skalierbare und automatisierbare Grundlage für den zukünftigen Netzwerkbetrieb schaffen.
Gemeinsam mit nscon entstand eine Architektur mit Fokus auf:
- Datenharmonisierung
- Standardisierung
- zentrale Pflege
- konsistente Datenmodelle
- langfristige Wartbarkeit
- Automatisierungsfähigkeit
Die ehemals isolierten Dokumentationsstände aus Excel und Visio wurden analysiert, bereinigt und in das relationale Datenmodell von NetBox überführt. Gleichzeitig wurden ehemals getrennte Dokumentationsstrukturen zentralisiert und in einer gemeinsamen Plattform konsolidiert.
Technologischer Fokus
Die neue Architektur wurde bewusst so aufgebaut, dass sie nicht nur Dokumentation verbessert, sondern langfristig die Grundlage für moderne Infrastruktur- und Automatisierungsprozesse bildet.
Eingesetzte Technologien & Konzepte:
- NetBox
- IP Address Management (IPAM)
- DCIM
- REST APIs
- Python
- Ansible
- Network Automation
- Single Source of Truth
- Automatisierungs-Pipelines
- Zero Touch Provisioning
Das Ergebnis: Weniger Aufwand, mehr Transparenz, bessere Skalierbarkeit
Durch die Konsolidierung entstand eine deutlich belastbarere Grundlage für den täglichen Infrastruktur-Betrieb.
Die Veränderungen zeigten sich unmittelbar:
Vollständige Standardisierung
Die gesamte Netzwerkinfrastruktur ist heute zentral und einheitlich in einem System dokumentiert.
Proaktive Fehlervermeidung
Die integrierte Logik von NetBox verhindert fehlerhafte oder redundante Daten bereits im Vorfeld, beispielsweise bei IP-Adressierungen oder Asset-Zuordnungen.
Schnellere Infrastruktur-Projekte
Die aufwendige Suche nach verlässlichen Basisdaten entfällt. Infrastruktur-Projekte können deutlich schneller geplant und umgesetzt werden.
Kollaboratives Arbeiten
Alle Teams greifen auf dieselbe aktuelle Datenbasis zu. Informations-Silos wurden nachhaltig reduziert.
Grundlage für Network Automation
Durch die strukturierte Single Source of Truth mit modernen API-Schnittstellen wurde erstmals eine belastbare Grundlage geschaffen, um Konfigurations- und Bereitstellungsprozesse zukünftig automatisiert auszurollen – beispielsweise über Ansible oder Python.
„Die Veränderung dadurch ist, dass es viel leichter fällt die Doku aktuell und konsistent zu halten. Zudem muss nur noch an einer Stelle zentral gepflegt werden.“
„Verbindungen Ende zu Ende sind vollständig, konsistent und nachvollziehbar dokumentiert.“
Warum das Thema weit über Dokumentation hinausgeht
Die Einführung einer zentralen Source of Truth ist kein reines Dokumentationsprojekt.
Sie schafft die Grundlage für:
- skalierbare Infrastruktur-Prozesse
- standardisierte Betriebsmodelle
- höhere Betriebssicherheit
- effizientere Zusammenarbeit
- zukünftige Automatisierung im Netzwerkbetrieb
Oder anders gesagt:
Ohne konsistente Datenbasis funktioniert langfristig keine stabile Network Automation.
Warum das ganze mit nscon angehen?
Als Partner für Network, Security & Automation begleitet nscon Unternehmen von der Analyse historisch gewachsener Strukturen bis hin zur automatisierbaren Infrastruktur-Architektur.
Dabei geht es nicht nur um Tools, sondern um nachhaltige Betriebs- und Prozessmodelle.
Unsere Leistungen umfassen unter anderem:
- Architektur & Strategie für Single Source of Truth Konzepte
- strukturierte Migration aus Excel-, Visio- und Altsystemen
- NetBox-Implementierung & Integration
- Automatisierungs-Workflows mit Ansible & Python
- Managed Services & kontinuierliche Weiterentwicklung
Ihre Infrastruktur wächst, Ihre Dokumentation auch?
Wenn Excel-Tabellen, Visio-Diagramme und unterschiedliche Datenstände zunehmend zum Bottleneck werden, lohnt sich ein Blick auf eine zentrale Single Source of Truth.
Wir zeigen Ihnen gerne,
- wie eine NetBox-Architektur in Ihrem Umfeld aussehen kann,
- welche Schritte für eine Migration sinnvoll sind
- und wie sich daraus eine belastbare Grundlage für Network Automation entwickeln lässt.
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